Frauzeugstatistik – ein paar Zahlen aus 2019

Welche Assistenzsysteme haben wir am liebsten im Fahrzeug?

Das Ausstattungsniveau in neuen PKWs steigt jährlich. Jedes frische Modell, das vom Band läuft, bringt mind. 10% mehr Serienausstattung mit als der Vorgänger. Gleichzeitig erweitert sich auch die Auswahl der Sonderausstattung. Als Fahrer freuen wir uns über die neuen Features und den Komfort, der damit einhergeht. Allerdings sollten Assistenz-und Sicherheitssysteme weise gewählt werden, um nicht später daran zu verzweifeln.

Ab Ende 2020 nimmt uns der Gesetzgeber einen Teil der Wahl ab und verpflichtet die Hersteller zum Einbau folgender Assistenzsysteme:

  • Notbrems-und Spurhalteassistent
  • Geschwindigkeitsassistent
  • Vorrichtung zum Einbau einer alkoholempfindlichen Wegfahrsperre
  • Müdigkeitserkennung
  • fortgeschrittene Ablenkungserkennung
  • Notbremslichter
  • Erkennungssysteme beim Rückwärtsfahren
  • Unfalldatenspeicher
  • präzise Reifendrucküberwachung

Sicher ist sicher, jedoch steigt damit auch die Komplexität der PKWs.

Folgende Assistenzsysteme sind die Lieblinge der Endverbraucher:

  • 78% lieben die Einparkhilfe
  • 69% schätzen den Regensensor
  • 55% sind dankbar für den Berganfahrtsassistenten
  • 50% haben den Weitblick durch den Lichtassistenten
  • 48% bleiben auf der Bahn mit dem Spurhalteassistenen
  • 41% sparen sich den Schulterblick durch den Totwinkelassistenten
  • 39% sind wieder wach durch den Notbremsassistenten

Durch diese Systeme verbessert sich die passive und aktive Sicherheit und das Autofahren wird angenehmer. Dennoch gibt es auch einige Kritikpunkte. Teilweise lenken sie ab und überfordern den Nutzer. Erwähnenswert sind auch die hohen Reparaturkosten im Schadensfall.

Erfreulicherweise kennen sich 80% der Endverbraucher mit ihren Assistenzsystemen aus, 79% nutzen sie auch. Was wohl die restlichen 20% damit machen ?

 

 

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